
Spannend bis zu Letzt - Ich weiß ja garnicht was meine Vorredner so schlecht an diesem Krimi fanden. Spannend wie er angefangen hat zog es sich durchs ganze Buch. ich möchte nicht behaupten, dass dieses Buch einem Polizeiprotokoll gleicht! Auch dieses Buch ist wieder sehr gelungen und es macht Spaß bis zum Ende zu lesen. Lohnt sich auf jedenfall!!!
Zum Gähnen... - Leider ist dieses Buch in einem Schreibstil geschrieben, der mir so gar nicht liegt. Die Sätze sind kurz und schnörkellos und an vielen Stellen denkt man eher, man liest ein Polizeiprotokoll anstatt einen Roman. Oft stehen Sätze hintereinander, die in gar keinem Zusammenhang stehen, sodass man manche Absätze zweimal lesen muss, um zu verstehen, was die Autorin meint. Zudem nervt, dass die Autorin es schafft, innerhalb von drei Sätzen ca. sieben verschiedene Namen zu nennen, was den Lesefluss stark beeinträchtigt. Ständig muss man in der vorne abgedruckten Namensliste nachschauen, von wem sie da gerade spricht. Auch die Tatsache, dass dem Leser bereits im ersten Teil mit der Holzhammerhammermethode ein Verdächtiger geliefert wird, fand ich wenig spannend. Als erfahrener Krimileser weiß man, wie man solchen Verdächtigen umzugehen hat... Das Ende des Romans ist wenig überraschend, das Motiv des Serienmörders sehr weit hergeholt und die Tatsache, dass sieben Kriminalbeamte (deren Namen kunterbunt durcheinander erwähnt werden und schließlich am Ende völlig überflüssigerweise noch ein Achter hinzukommt) an dem Fall beteiligt sind, schmälern das Lesevergnügen zusätzlich. Insgesamt fand ich das Buch langweilig, unspannend und kann es nicht empfehlen.
Die Suche nach einem Serienmörder - Mein erster Krimi von Petra Hammesfahr. Er war spannend und ich lag mal wieder bis 1 Uhr nachts wach, damit ich endlich wusste: Wer der Täter, bzw. wie konnte man ihn schlussendlich dran kriegen? Andeutungen gab es während der Story genügend, aber es konnten zwei Personen in Frage kommen und so fieberte ich bis zuletzt der Auflösung entgegen. Die Person des Thomas Scheib, Fallanalytiker, kam für meinen Geschmack etwas schlecht dabei weg, aber es ist auch mal eine interessante Konstellation, dass die Guten nicht immer die Besten sind. Zuerst fand ich es ungewöhnlich, dass die Personen, die in dem Buch vorkommen, vorne aufgelistet standen, wie bei einem Theaterstück, aber es war dann doch hilfreich, weil viele Namen auftauchen.
Das Grauen wohnt im Reihenhaus - Am Ostersamstag steht die junge Hausfrau Karen in der Küche und schrubbt ihren Backofen, als Marco, ihr Mann, anruft, der als Fotograf das schöne Frühlingswetter genutzt hat, um im Bayerischen Wald auf Motivjagd zu gehen. Karen, genervt von ihrem quengeligen Sohn Kevin, gibt den Hörer rasch an den Kleinen weiter, dessen Gespräch mit dem Papa merkwürdig endet: Mama, wispert Kevin, da hat eine Frau geschreit. Und dann habe der Papa plötzlich aufgelegt...Karen ist eine Meisterin im Verdrängen. Seit sie als Schülerin nach einem Diskothekenbesuch brutal vergewaltigt und dabei geschwängert worden ist, sind ihr Leben und ihre Seele nie wieder heil geworden. Mit achtzehn hat sie einen Autounfall verursacht, bei dem ein Mensch gestorben ist, und kann sich nicht mehr an den Auslöser erinnern, der sie veranlasst hatte, panisch das Gaspedal durchzutreten. Jahre später hat sie Marco geheiratet, den einzigen Augenzeugen des Unfalls. Er ist der Vater von Kevin, zu dem sie einfach kein zärtliches Verhältnis aufbauen kann, obwohl sie pflichtbewusst rund um die Uhr für ihn da ist. Mit größerer Liebe hängt sie an ihrer Tochter Jasmin, die aus der Vergewaltigung hervorging und zu Karens Mutter Mama sagt. In ihrem kleinbürgerlichem Umfeld sieht niemand, wie dringend Karen professionelle Hilfe braucht. Zum Psychologen, so heißt es in der Welt der ordentlich geputzten Reihenhäuser und gepflegten Vorgärten, gehen doch nur Irre... Aber dann kommt der Tag, an dem Karen in einer Zeitschrift von einem Serienmörder liest, der seit Jahren die Polizei in Atem hält. Alle zwei Jahre im September bringt er irgendwo im Bundesgebiet eine Frau in seine Gewalt und tötet sie. Es gibt nur eine Lücke: Das Jahr, in dem Karen den ungeklärten Unfall hatte...Leider taucht wieder das übliche Hammesfahr-Problem auf, dass die Handlung irgendwann zu verworren wird. Ansonsten eine gelungene Mischung aus Krimi und Milieustudie!
Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr - Ich habe das Buch(mein erstest Buch von Petra Hammesfahr) nicht gelesen, sondern ich habe es mir als Hörbuch angehört.Es war sehr langatmig.Als Leser hätte ich vielleicht aufgegeben.Als Hörer habe ich es gleich zweimal gehört.Die einzlnen Personen und Geschehnisse sind geschickt miteinander verwoben.Sobald man den Täter zu kennen meint,erscheint ein andere möglicher Täter.Geschickt täuscht Petra Hammesfahr ihrer Leser.Bis zum Ende ist man im Zweifel.Sehr schwer verdaulich waren die vielen Namen.Trotzdem war ich faszieniert.