Krimis-Thriller-Bücher : Ehrensache

Ehrensache


macht Lust auf weitere Folgen - Ein spannender, aber gleichzeitig auch witziger Krimi um eine Privatdetektivin, Der Plot erinnerte mich stark an die Krimis von Janet Evanovich, da auch Sunny eine ungeklärte (Liebes-) Beziehung zu ihrem gutaussehenden Exmann hat.

Schwaches Debut einer vielversprechenden Protagonistin - Parker führt bei diesem Roman eine neue Heldin ein. Eine willkommene Abwechslung zum in die Jahre gekommenen Spencer. Allerdings ziehen sich Plot und psychologische Aufarbeitung der Scheidung unseres neuen Stars am Detektivhimmel wie unter den Schuhen klebender Kaugummi. Immer wenn man denkt, nun muß doch mal was wirklich Essenzielles passieren, wird man vom Autor enttäuscht. Nach drei Vierteln des Romanes habe ich ihn weggepackt, da die Handlung noch immer vor sich herdümpelte. Man hat den Eindruck, dass der Autor durch neue Protagonisten (obwohl diese sympathisch wirken) den Mangel an zündenden Ideen kaschieren will. Der Roman ist bruhigender als ein Valiumbad.

Weiblicher Remake - Das Buch liest sich, wie gewohnt von R. B. Parker, sehr gut. Spritzig und witzig. Es erinnert sehr an ein frühes Werk von R. B. Parker Finale im Herbst. Die Geschichten ähneln sich sehr, außer das es diesmal ein weiblicher Detektiv und ein weibliches Findelkind ist.Auch die Freunde der Detektivin ähneln sehr Spensers Freunden.Trotz diesen Umstandes ein sehr geniales Buch und ich warte gespannt auf weitere Krimis von Robert B. Parker.

Eine würdige Konkurenz für Spenser - Es ist schon interessant, dass Robert B. Parker seine neue Romanfigur auch in den Strassen von Boston ermitteln lässt. Man hofft immer auf ein Zusammentreffen mit Spenser ... aber nichts ist. Aber das tut dem neuen Helden oder besser ist wohl der HeldIN keinen Abbruch. Robert Brown Parker hat mit Sunny Randall eine neue Figur erschaffen, die man fast als weiblichen Spenser bezeichnen kann. Das Buch ist teilweise (wie bei Spenser) in der ICH-Form geschrieben und ist lustig, spritzig und *ähm* ich habe es in 2 Tagen durchgelesen und das auch nur, weil ich nicht mehr Zeit hatte - sonst wäre es in einem Rutsch weg gewesen.Im Buch trifft man zumindest auf einen alten Bekannten: Tony Marcus - den Zuhälterboss. Ansonsten ist alles neu. Die Heldin, gerade frisch von Ihrem Ex geschieden, mit dem Sie aber noch engen Kontakt hat, lebt mit Ihrem Hund, der äußerst drollig ist, in Ihrem Loft in Boston und malt auch noch nebenbei. Das die Familie Ihres Ex-Mannes eine der ehrenwertesten der Stadt ist, hilft Sunny bei Ihrem ersten Fall gut weiter.Für mich ist die neue Figur eine willkommende Abwechselung obwohl ich ein absoluter Spenser-Fan bin. Robert Parker kann halt nur gute Bücher schreiben. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, ist selber Schuld.




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