Krimis-Thriller-Bücher : Phantom Unheil über der Stadt

Phantom Unheil über der Stadt


Enttäuscht. - Vorweg: Ich bin ein großer Koontz-Fan, wirklich! Aber obwohl ich diesen Roman innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe (auch ein recht kurzer Roman), bin ich doch recht enttäuscht. Klar war, dass die Story schon vom Thema her nicht realitätsnah sein kann. Aber die hier geschilderte Geschichte ist so dermaßen unglaubwürdig und konstruiert, dass ich froh war, als ich das Buch durch hatte. Es machte auf mich einen Eindruck, als ob Herr Koontz die Geschichte zwischen Tür und Angel geschrieben hat und selbst auch froh war, irgendwie aus der Handlung raus zu finden. Hier merkte man, dass es ein früheres Werk (1983) von Konntz ist. Seine späteren Romane haben viel mehr Handlung und Tiefgang.Postitiv fand ich, dass es schon früh direkt in die Handlung hinein ging ohne viel Vorgeschichte. Die einzelnen Abschnitte sind jedoch unausgereift und oft auf plumpe Gewalttaten und viel Blut ausgelegt. Auch der Hinweis Ein Zombie-Roman ist nicht voll zutreffend, denn es geht nicht um lebende Tote, sondern um eine Art Überwesen, welches die Gestalt verschiedener anderer Menschen und Tiere annehmen kann. Es fehlt der Geschichte auch die gewisse Raffinesse der Protagonisten. Vieles blieb Stückwerk. Die Story ist recht durchschaubar, große Überraschungen und Wendungen gab es irgendwie nicht.Ich empfehle hier, sich an spätere Romane von Dean Koontz zu halten. Bspw. die Christopher Snow Romane (Geschöpfe der Nacht und Im Bann der Dunkelheit) und oder Dunkle Flüsse des Herzens oder Brandzeichen oder Stimmen der Angst oder Die Kälte des Feuers.

Diesmal Horror und kein Mystery - Wieder einmal nicht der übliche Koontz (langsam frage ich mich, was der übliche Koontz ist). So ist Koontz für mich ja eher der Vertreter des subtilen Grauens, der Meister des Mystery-Thrillers. Bei ihm sind eher gruselige Spionage-Thriller aktuell, denn grausame Horror-Geschichten. Diesmal indes wollte wohl Mr. Koontz zeigen, dass er auch im Bereich Horror etwas zu bieten hat: Dieses Buch ist reiner Horror. Es ist bösartig, widerlich, gemein und einfach nur ein einziger Alptraum. Ich gebe gerne zu, dass es mir so manchen üblen Traum verursacht hat und ich schäme mich nicht dafür. Dieses Buch passt wohl eher zu Autoren wie Stephen King oder Clive Barker - auch wenn immer ein gewisser Koontz-Stil vorhanden ist.Koontz bleibt hier nur am Anfang subtil, der Horror wallt immer schneller und erschreckender auf und schlussendlich wird man als Leser überrollt von einer schwarzen, bösartigen Pech-Welle. Das Buch erfüllt seinen Zweck nach meiner Meinung hervorragend: Man hat Angst, man gruselt sich. Für Fans der eher sanften, subtilen Horror-Literatur nicht zu empfehlen.

Ein sehr gutes Buch - Das ist das erste Buch, das ich von Dean Koontz gelesen habe und ich bin hellauf begeistert.Es fängt schon sehr spannend an und nach ca. 100 Seiten dachte ich mir, dass das Buch eigentilch bald aus sein müsse, denn was kann bei so viel Action denn noch alles passieren? Aber es ging noch über zweihundert Seiten spannend weiter.Teilweise habe ich mich so gegruselt, dass ich das Buch weg legen musste oder nur im Beisein anderer Leute lesen konnte (ähm... ja).Schade hab ich gefunden, dass so viele sympathische Leute sterben. Das was Koontz geschrieben hat, hat er auch geschichtlich unterlegt (falls man so sagen kann) und als ich mich dann über die Mary Celeste informiert hatte, mochte ich am liebsten seine Theorie glauben, da sie so einleuchtend erscheint (unglaublich, aber einleuchtend ).Zusammenfassend kann ich nur sagen: Das Buch ist wirklich sehr gut.

Echt gruseliges und super spannendes Buch - Bei der Rückkehr nach hause, ins idyllische Snowfield, macht die Ärztin Jenny Paige eine entsetzliche Entdeckung: Alle Einwohner des Bergdorfes sind entweder tot oder spurlos verschwunden. War es ein Unfall mit biologischen oder chemischen Waffen? Doch die Wahrheit ist viel schlimmer - ein grausamer Dämon hält Snowfield mit unglaublicher Macht in seinem Bann. Ach Mitglieder der Rettungsmannschaft fallen ihm zum Opfer. Ist es überhaupt möglich, das unheimliche Phantom zu vernichten? Ich habe das Buch vor Jahren das erste Mal gelesen und jetzt wieder. Auch beim 2. Mal habe ich mich wirklich ziemlich gegruselt. Stellenweise war es so unheimlich geschrieben, dass ich bei jedem Geräusch in meiner Wohnung zusammen zuckte. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Die Koontz Bücher sind zwar in der Regel immer gleich aufgebaut, aber trotzdem spannend zu lesen. Der Originaltitel wäre weitaus passender für dieses Buch gewesen, Unheil über der Stadt finde ich eher unpassend. Ich habe keine 5 Sterne vergeben, da die Story doch sehr unrealistisch ist (bei diesem Genre ja eher typisch). Doch wer ein spannendes Lesewochenende haben möchte, ist mit dem Buch gut beraten.

Blut, Angst und Phantasie - Story:2 Schwestern fahren in ein recht abgelegenes, in den Bergen befindliches Städchen, in welchem die Ältere der beiden als Ärztin praktiziert.Doch schon bald vermuten die zwei, dass hier etwas nicht stimmt und spätestens als die ersten, ziemlich übel zugerichteten Leichen auftauchen ist es mit der Ruhe aus. Daran kann auch ein Spezialkommando der Polizei nichts ändern, denn das phantomhafte Unheil scheint sich keiner Gesetzmäßigkeit zu beugen.Fazit:Das Buch erzeugt gleich nach den ersten paar Seiten eine Stimmung von unterschwelliger, bedrückender Angst, die ihresgleichen sucht. Auch wenn die Story nicht unbedingt das ist, was man unter realistisch verseht, ist es durchaus eine relativ glaubwürdige Fiktion, die allerdings durch die nervenzerreißende Spannung und den wirklich hohen Horro-Faktor gar nicht so stark ins Gewicht fällt.Für Leute, die mit Fiktion nicht anfangen können, eignet sich das Buch jedoch überhaupt nicht, da diese durch ihrer Meinung nach fehlender Realitätsnähe die Atmosphäre nicht einmal annähernd genießen können.Für Menschen allerdings, deren Phantasie auch Fiktionen zulässt, ist das Buch ein Meisterwerk des Horrors.




Phantom Unheil über der Stadt