
GESAMTWERTUNG zum Dunklen Turm - Zunächst einmal: Schwarz ist lesenswert, wie auch die weiteren -zigtausend Seiten der folgenden Bücher. Meinerseits musste ich mich erstmal mit der Materie anfreunden. Nicht, dass ich was gegen King-Bücher hätte, das Gegenteil ist eigentlich der Fall. Nur - der Dunkle Turm ist so abgespaced! Clint Eastwood im Mittelalter und gleichzeitig auch in der AI-Zukunft. Wahnsinn, das zusammenzuführen. Aber es ist faszinierend! Allerdings hat der Zyklus auch Längen. King neigt ja sowieso dazu... Aber diese Längen sind eigentlich zu verkraften. Auch gibt es manchmal Zeitprobleme. Einmal wissen die Akteure, wie spät es ist und dann tun sie sich wiederum sehr hart damit. Komisch... Aber Unstimmigkeiten bei einem Buch, das über 35 Jahre geschrieben wurde, dürfen wohl auftauchen :) Supertoll fand ich die Einbindung seiner Person in das Geschehen. Sehr interessant für den Leser, denn King stellt sich damit mit all seinen Stärken und vor allem Schwächen dar. Der Schluss nach 10.000 Seiten könnte nicht besser sein!!! Wirklich, der ist genial! So und nicht anders! Roland bekommt dadurch eine Gelegenheit, die uns Lesern leider missgönnt wird. Oder doch nicht? Vielleicht haben wir diese Möglichkeit in einer anderen Welt und wissen davon nur nicht? Wie auch immer, KA wird uns leiten...
Das Intro zu einem wahren Meisterwerk - Da es hier schon eine Vielzahl an ausführlichen Rezessionen über das gesamte Werk (alle 7 Bände) gibt, habe ich beschlossen es kurz zu machen.Betrachtet dieses Buch als Einleitung zu einem wahren Meisterwerk. Es ist demzufolge nicht so spannend zu lesen, wie die nachfolgenden Teile, aber dennoch sehr informativ und fesselnd. Em Ende des Buches steht man mit einer Menge offener Fragen da und will einfach nur Wissen wie es weitergeht.Ich habe den Fehler gemacht, mir nicht auf anhieb Teil 2 oder sogar Teil 3 dazu zu kaufen, da ich erstmal sehen wollte, wie mich das Buch fesselt. Ich habe es sehr bereuht, da ich drei Tage auf die Fortsetzung warten musste(Postversand).Zum Inhalt denke ich, wurde schon in vorigen Rezessionen alles gesagt. Wenn ihr dieses Buch gelesen habt und voller Vorfreude auf Teil 2 seid, dann sei euch gesagt, das es jetzt eigentlich erst richtig los geht und die Spannung sich stetig weiter aufbaut.Die Verschmelzung von einem apokalyptischen Western und Neuzeitlicher Science Fiction ist Stephen King mehr als gelungen.Viel Spass mit diesem brillianten Einstieg in Stephen Kings absolutem Meisterwerk.
Nicht überzeugt... - Mich hat dieses Buch von Stephen King nicht überzeugt!Nachdem ich bereits 3 andere Werke von Stephen King gelesen hatte, war ich nach schwarz etwas enttäuscht.Schon von Beginn an, konnte ich mich nicht recht in die Geschichte hineinfühlen, was ich nach das Mädchen, Friedhof der Kuscheltiere und vorallem es von Stephen king gewohnt war.Allerding langweilte ich mich nie, da der allgemeine Schreibstil des Authors fesselnd und total spannend ist. Ohne Ahnung oder Verständins für die Story fand ich das Buch doch recht unterhaltsam.
Schwieriger Auftakt einer genialen Reihe - Mit Schwarz beginnt Stephen Kings Zyklus vom Dunklen Turm, einer Reihe, mit der sich King wohl selbst ein Denkmal setzen wird.Allerdings muss man ehrlich zugeben, dass man das nach der Lektüre des Auftaktromans Schwarz nicht unbedingt vermuten würde.Schon alleine die Bezeichnung Roman trifft nicht genau ins Schwarze, denn das Buch ist eine Aneinanderreihung einzelner Geschichten, die King über einen Zeitraum von ca. 12 Jahren geschrieben hat und die (zumindest im amerikanischen Original) auch einzeln veröffentlicht wurden - die erste davon meines Wissens bereits 1978.Und so ist nach der Lektüre eigentlich nur wenig klar: Roland, der Revolvermann, hat über 230 Seiten lang den Mann in Schwarz verfolgt. Das hat er wohl deshalb getan, weil der ihm auf seiner Suche nach dem Dunklen Turm behilflich sein kann. Aber was ist der Dunkle Turm eigentlich? Warum sucht Roland ihn? Warum ist er bereit, für diese Suche schmerzhafte Opfer zu bringen? Und so bleibt (was für einen Roman eigentlich verheerend ist) die Motivation des Protagonisten völlig im Dunkeln.Dazu kommt, dass Schwarz auch nur streckenweise von Kings einzigartigem Erzählstil geprägt ist.Ich muss gestehen: Nach der ersten Lektüre des Buches vor gut 20 Jahren, war ich sehr, sehr enttäuscht. Und wäre am Ende des Werks nicht noch ein Nachwort zu finden, in dem King darauf hinweist, dass einen noch etwa 3.000 Seiten aus diesem Zyklus erwarten werden, hätte ich wohl vermutet, dass King nun beginnt, jeden Mist zu veröffentlichen, den er je in seinem Leben hingekritzelt hat.Als 5 oder 6 Jahre später dann Drei erschien, habe ich dem Zyklus eine letzte Chance gegeben - und er hat sie genutzt! Und wie er das hat!Seitdem habe ich Schwarz insgesamt fünf Mal gelesen (nämlich jedes Mal, wenn ein neuer Teil des Zyklus erschienen ist) - und habe im Laufe der Zeit gelernt, das Buch als das anzusehen, was es letztendlich ist: ein nicht wirklich leicht zu lesender Prolog zu einer gigantischen, Welten umfassenden Serie, deren Ende nun endlich unmittelbar bevorsteht.
Wahnsinn!!! - Also ich habe auch schon einige Bücher von Stephen King gelesen, aber keins hat mir so gut gefallen, wie dieses.Ich war schon lange nicht mehr so gefesselt von einem Buch, wie von diesem. Es verschlingt einen direkt und läßt einen nicht mehr los.Jeder der gerne in andere Welten taucht, sollte auf jeden Fall zu der Dunkle Turm Reihe greifen.