Krimis-Thriller-Bücher : Seelenlos

Seelenlos

EUR 19,95


Odd Thomas muss ins Geisterreich. Eilig stopft er in seiner Wohnung in der Provinz von Kalifornien alles zusammen, was er für die Reise braucht. Dass der junge Grillkoch dabei von niemand Geringerem als Elvis Presley beobachtet wird, macht ihn nicht sonderlich nervös. Denn Elvis ist seit siebenundzwanzig Jahren tot, und in dieser Eigenschaft so einsam und zurückhaltend, „wie es nur die zögerlichen Toten sein können“. Dass Thomas mit Elvis kommunizieren (oder doch zumindest zu kommunizieren versuchen) kann, liegt an seinen paranormalen Fähigkeiten, die auch Grund seines Abenteuers sind. Denn der Geist des Vaters seines besten Freundes hat ihm durch einen Auftritt im Diesseits mitgeteilt, dass er brutal ermordet und sein kranker Sohn entführt worden ist. Thomas macht sich auf in ein gespenstisches Casino, zum Showdown mit der Entführerin. Als er erkennt, dass diese es eigentlich auf ihn selbst abgesehen hat, ist es fast schon zu spät... Mit Romanen wie Die Anbetung und Irrsinn ist der 62-jährige US-amerikanische Autor Dean Koontz längst so etwas wie ein Klassiker des übersinnlichen Thrills. In 38 Sprachen wurden seine Bücher bisher übersetzt, laut Verlagsauskunft 300 Millionen Exemplare davon verkauft. Das scheint zunächst nicht sonderlich verwunderlich. Denn in einer Zeit, in der aus den USA zu uns herüberschwappende Krimi-Fernsehserien zu übersinnlichen Phänomenen, okkulten Geisterjägern und PSI-Faktoren nur so aus dem Boden schießen, hat Koonz, so könnte man argumentieren, eindeutig auf das richtige Pferd gesetzt. Es stimmt: Der Markt ist da, und der Konsument greift scheinbar alles dankbar auf, was seine Lust und Neugierde an dem befriedigt, wovon sich seine Schulweisheit nichts erträumen ließ. Aber es kommt ja auch immer darauf an, wie man den Markt bedient. Und da ist Koonz schon einzigartig. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Autor seinen Plot psychologisch subtil entwickelt -- und dank einer gehörigen Brise ironischen Humors selbst für naturwissenschaftlich konservative Geister erträglich macht. So wird sich der, der Seelenlos aus dem Bücherregal zieht, mit dem Ich-Erzähler durchaus identifizieren können. Und das lässt das Grauen näher rücken, als einem bei der spannenden Lektüre manchmal lieb ist.-- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Spannende Fortsetzung! - So, jetzt habe ich Seelenlos gelesen und ich bin begeistert. Nachdem Die Anbetung eines meiner Lieblingsbücher von Dean Koontz ist, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Leider habe ich fast ausschließlich schlechte Kritiken zu dem Buch gelesen... Aber jetzt, nachdem ich es gelesen habe, verstehe ich das nicht.Seelenlos (Forever Odd) macht einiges besser, was in Die Anbetung (Odd Thomas) noch falsch gemacht wurde, so kommen ein paar verrückte Nebencharaktere nicht oder kaum mehr vor, was sehr gut ist, auch kommt durch die Kürze eigentlich keine einzige Länge auf. Ersteres hat mich beim Vorgänger ein klein wenig gestört, zumindest beim zweiten Lesen, zweiteres hat mich kaum gestört. Seelenlos ist ziemlich kurz, deshalb auch keine Längen, aber deshalb gibt es lediglich die Hauptgeschichte zu lesen, keine wirklich lange Einführung, es geht alles Zack Zack!So ist Seelenlos zügig zu lesen und ein kurzweiliger Spaß. Spannende Geschichte, wie immer packend geschrieben und Odd Thomas ist einfach ein liebenswerter Charakter. Das Ende fand ich wieder klasse, auch wenn es nicht so genial war wie das vom ersten Teil, welches mir so oder so noch einen Tick besser gefallen hat. Das nächste Buch kann kommen!

Schwaches Buch - Seelenlos ist die Fortsetzung des Romans Die Anbetung, in dem Dean Koontz Odd Thomas einführte, jenen vom Schicksal gebeutelten Grillkoch, der die Toten sehen kann und sich bemüht, ihnen zu helfen. Auch hier umfasst die Handlung gerade mal einen einzigen Tag. Odd erfährt durch den Hinweis eines Toten von einem Verbrechen und macht sich auf die Suche nach Danny, den er als seinen besten Freund seit Jugendtagen innig liebt.Der Name Dean Koontz steht normalerweise für atemberaubende Spannung - schade, dass Seelenlos ausgesprochen langweilig geraten ist. Auch mit viel Wohlwollen kann man dieser Geschichte nicht viel abgewinnen. Die Handlung geht so stockend und ohne Highlights vorwärts, dass man als Leser versucht, die Seiten im Eiltempo quer zu lesen, um ja bald zum Ende zu kommen. Dass der Roman insgesamt bescheiden wirkt, liegt vor allem auch an dem bösen Entführer, der hier natürlich nicht verraten werden soll. Dessen Figur und auch seine Spießgesellen sind dermaßen peinlich und belanglos geraten, dass man sich beim Lesen verwundert die Augen reibt und sich fragt, ob wirklich Koontz das Buch geschrieben hat. Die Bösen in diesem Buch sind schlicht und einfach blöd und es macht keinen Spaß, seitenlang über sie zu lesen, wie sie aus dem Leben scheiden, ist absurd. Odd Thomas, an und für sich ein sehr interessanter Charakter, philosophiert wie gewohnt vor sich hin und reizt mit der einen oder anderen schwarzhumorigen Bemerkung zum Schmunzeln. Aufgrund der gähnenden Langeweile, die sich schnell breit macht, funktioniert Odds Art hier aber nicht besonders gut, sie nervt eher. Leider ein schwaches Buch, vor allem, da man ja bei Koontz recht hohe Erwartungen hat. Auf 367 Seiten hat Dean Koontz hier eine wirklich belanglose Handlung ausgewalzt, die keinen vom Hocker reißen wird, nicht mal glühende Fans des Autors. Bleibt nur zu hoffen, dass die Reihe um Odd Thomas und seine besonderen Fähigkeiten in den nächsten Büchern besser fortgesetzt wird. Auf Englisch erschienen sind bereits die Romane Brother Odd und Odd Hours, wann die deutsche Übersetzung herauskommt, steht noch nicht fest.

Seelenlos seelenlos.. - Leider bewahrheitet sich bei diesem Roman die alte Tatsache,das ein Nachfolger meist ein schwächeres Produkt eines Autoren ist.War die Anbetungnoch ein gelungener Roman von Dean Koontz so ist Seelenlos leider recht schwach.Die Geschichte um Odd Thomas ist schnell erzählt und passierte bereits im ersten Buch.In dieser Geschichte wartet man bis zum Ende auf Höhepunkte die leider ausbleiben und Fragen des Lesers bleiben offen wie zb.warum der Schlangenmensch tot im Tunnel schwimmt.Alles in allem recht simpel geschrieben und eines Dean Koontz und seiner Art einen Roman zu erzählen doch recht misslungen.Bleibt also die Hoffnung auf eine Steigerung im nächsten Band.

Klasse!!! - Für mich war Seelenlos wieder einfach ein gelungener Roman von Dean Koontz! Ich fand es spannend und es war sehr flüssig zu lesen - innerhalb eines Nachmittages war ich mit dem Buch durch! Vier Sterne von mir nur deswegen, weil der Vorgänger Die Anbetung besser war! Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf den nächsten Teil mit Odd Thomas!

Ein schwacher Nachfolger... - Zu allererst: die zwei Sterne gibt s in allererster Linie deswegen, weil der Vorgänger von Seelenlos, Die Anbetung, ein so hervorragendes Spannungsbuch war. Insoweit entäuscht Seelenlos auf ganzer Linie. Erwartet man doch keine Kopie des ersten Buchs, so vermisst man die skurrile Atmosphäre Pico Mundos und seiner Einwohner schmerzlich. Daran kann auch nicht die auch hier wieder stellenweise sehr gelungene an einen Monolog erinnernde Erzählweise aus Sicht des sympathisch-pragmatischen Odd Thomas viel ändern. Die Story ist schlicht und ergreifend zu dünn. Bleibt zu hoffen, dass der bereits angekündigte dritte Teil der Odd Thomas-Reihe von Herrn Koontz eine spannendere Handlung spendiert bekommt. Um sich diese Option offen zu halten, bleibt dem Leser bis dahin nichts außer sich durch das (trotz allen nicht katastrophal schlechte) Seelenlos zu zwingen.




Seelenlos