Krimis-Thriller-Bücher : Todessumpf.

Todessumpf.


Spannung und Spitzenunterhaltung zum Gruseln - In diesem Band besucht Jack seinen Vater, der im Krankenhaus liegt. Bei dieser Gelegenheit erfährt Jack vieles über seinen Vater, was er bisher nicht wusste. Das führt zu einer Annäherung und auch dazu, dass Jack sich endlich mal von seinem Vater in die Karten schauen lässt. Sie werden Verbündete in einem sehr spannenden und wie leider schon fast üblich auch verlustreichen Kampf. Allerdings erfährt man in diesem Band auch ein paar Hintergründe über das Große Ganze, so dass es sich auf jeden Fall schon alleine deswegen lohnt, sich diesen Band zu organisieren. Grundsätzlich waren mir die letzten Bände ein bisschen zu lang im Vergleich zu den ersten Bänden. Hundert Seiten weniger hätten die Story und die Spannung perfekt gemacht. Trotzdem ist diese Serie herausragend und ich bin wieder begeistert von dem Mystery-Krimi der Extraklasse.

Wer andere Handyman Jack-Romane gelesen hat... - ...ist jetzt überrascht: eine Begegnung mit dem Einen, Jack erzählt und Eine Erzählperspektive. Großes Tennis! So direkt wurde der Erzählstrang noch nie fortgesponnen. Die Vater/Sohn-Geschichte ist realistisch, teilweise schöngefärbt. Es lohnt sich wirklich, die Zusammenfassung auf Seite 2/4 zu lesen. Mir wurde dadurch der Unmut über die seltsamen Zwischenblenden genommen. Ich konnte eintauchen in die Welt dieses Romans, der ähnlich solitär wie Der Heiler ist.

Nicht gerade Werbung für die Everglades - Im siebten Band von F. Paul Wilsons Krimi-Horror-Mystery-Serie muss Handyman Jack widerstrebend New York verlassen, um seinem Vater beizustehen, der in Florida nach einem Autounfall im Koma liegt. Die näheren Umstände dieses Unfalls sind ziemlich mysteriös, und Jack sieht sich bald gezwungen, seine speziellen Talente einzusetzen. Hilfe erhält er von Anya, der liebenswerten, aber geheimnisvollen Nachbarin seines Vaters, und auch Jacks Vater selbst zeigt sich von einer ungeahnten Seite. Jack in dieser ungewohnten Umgebung agieren zu sehen, war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Everglades, die hier wirklich als Todessumpf porträtiert werden, lassen bald die Straßenschluchten von Manhattan vergessen. Da gibt es Riesenkrokodile, Schildkröten mit mehreren Köpfen und Killerwespen und auch die menschlichen Bewohner sind nicht gerade gastfreundlich. Dann trifft noch ein Hurrikan auf das Gebiet und ein alter Widersacher von Jack taucht auf - Spannung ist also garantiert. Dennoch wirkt Todessumpf nach dem genialen letzten Band, Das Ritual, etwas verhaltener. Das Buch ist wesentlich länger und hätte vielleicht an einigen Stellen etwas verdichtet werden können. Die langen Gespräche zwischen Jack und seinem Vater sind zwar gerade für Fans der Serie interessant, bringen aber die Geschichte nicht wirklich weiter. Die Andersheit greift in diesem Band wieder mehr ins Geschehen ein, Antworten auf die Fragen aus den letzten Bänden gibt es jedoch nicht, dafür Andeutungen, die für die nächsten Bände auf einiges hoffen lassen.Wer Todessumpf liest, sollte vorher zumindest Wilsons Im Kreis der Verschwörer und Todesfrequenz gelesen haben, da viele Informationen im siebten Band sich auf diese beziehen. Band 1 der Serie, Die Gruft, ist leider nach wie vor vergriffen und nur sehr schwer zu finden. Als Einstieg ist daher entweder das englische Original, The Tomb, oder Der Spezialist, Band 2 auf Deutsch, zu empfehlen.

wie immer :-))) - Der Todessumpf hat mich nicht enttäuscht, Jack ist so mitreissend wie immer. Diesaml lernt sein Vater ihn näher kennen und auch sein Vater zeigt einige unerwartete Eigenschaften.Das Übernatürliche nimmt wieder einen gewissen Raum ein, nicht nur in Form der Andersheit.Für Handyman-Jack-Fans ein MUSS!




Todessumpf.